Interaktive Karten werden oft bei kommerziellen Anbietern außerhalb des EU-Rechtsraums eingekauft.
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Interaktive Karten werden oft bei kommerziellen Anbietern außerhalb des EU-Rechtsraums eingekauft. Das bringt Abhängigkeit, Rechtsunsicherheit und kann schnell mehrere zehntausend € im Monat kosten.
Unser Gegenvorschlag: Lasst uns solche digitale Infrastruktur gemeinsam über ein Konsortium betreiben. 🧵
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Interaktive Karten werden oft bei kommerziellen Anbietern außerhalb des EU-Rechtsraums eingekauft. Das bringt Abhängigkeit, Rechtsunsicherheit und kann schnell mehrere zehntausend € im Monat kosten.
Unser Gegenvorschlag: Lasst uns solche digitale Infrastruktur gemeinsam über ein Konsortium betreiben. 🧵
Worum geht es? VersaTiles ist 2023 im SWR Data Lab entstanden und wird seitdem von einer wachsenden Community entwickelt. Eine offene Karteninfrastruktur mit unzähligen Funktionen und Tools, die in mindestens 70 Projekten aus 19 Ländern läuft.
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Worum geht es? VersaTiles ist 2023 im SWR Data Lab entstanden und wird seitdem von einer wachsenden Community entwickelt. Eine offene Karteninfrastruktur mit unzähligen Funktionen und Tools, die in mindestens 70 Projekten aus 19 Ländern läuft.
Viele Medien und Unternehmen nutzen VersaTiles gern als Open-Source-Lösung – beteiligen sich aber nicht an Entwicklung und Betrieb. Selbst die ARD, in der VersaTiles entstanden ist und die es nun ARD-weit ausrollt, konnte mir bis heute nicht sagen, wovon der Entwickler leben soll, der diese Infrastruktur entwickelt.
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Viele Medien und Unternehmen nutzen VersaTiles gern als Open-Source-Lösung – beteiligen sich aber nicht an Entwicklung und Betrieb. Selbst die ARD, in der VersaTiles entstanden ist und die es nun ARD-weit ausrollt, konnte mir bis heute nicht sagen, wovon der Entwickler leben soll, der diese Infrastruktur entwickelt.
Warum dann kein „VersaTiles GmbH"? Ein Privatunternehmen geriete früher oder später unter Druck, Teile des offenen Codes zu schließen. Und es ist ein Risiko für alle Nutzer*innen: Eine GmbH kann insolvent gehen oder aufgekauft werden.
Digitale Infrastruktur lässt sich nur durch eine unabhängige, gemeinwohlorientierte und demokratische Trägerschaft sichern.
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Warum dann kein „VersaTiles GmbH"? Ein Privatunternehmen geriete früher oder später unter Druck, Teile des offenen Codes zu schließen. Und es ist ein Risiko für alle Nutzer*innen: Eine GmbH kann insolvent gehen oder aufgekauft werden.
Digitale Infrastruktur lässt sich nur durch eine unabhängige, gemeinwohlorientierte und demokratische Trägerschaft sichern.
Deshalb schlagen wir ein Konsortium vor, nach dem Vorbild von Mozilla, Apache oder W3C: ein eingetragener Verein ohne Eigentümer, nur mit Mitgliedern. Nicht verkäuflich, nicht auf Gewinn ausgerichtet, jede Stimme zählt.
Darin finanzieren Medien, Unternehmen und Behörden ihre Karteninfrastruktur gemeinsam.
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Deshalb schlagen wir ein Konsortium vor, nach dem Vorbild von Mozilla, Apache oder W3C: ein eingetragener Verein ohne Eigentümer, nur mit Mitgliedern. Nicht verkäuflich, nicht auf Gewinn ausgerichtet, jede Stimme zählt.
Darin finanzieren Medien, Unternehmen und Behörden ihre Karteninfrastruktur gemeinsam.
Und der Preis? Straßen bezahlt man über Steuern, nicht pro gefahrenem Kilometer. Auch bei digitaler Infrastruktur entstehen die Kosten nicht durch die Nutzung, sondern durch Entwicklung und Betrieb.
Ein monatlicher Fixpreis bildet das ehrlicher ab und schafft Planungssicherheit für alle.
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Und der Preis? Straßen bezahlt man über Steuern, nicht pro gefahrenem Kilometer. Auch bei digitaler Infrastruktur entstehen die Kosten nicht durch die Nutzung, sondern durch Entwicklung und Betrieb.
Ein monatlicher Fixpreis bildet das ehrlicher ab und schafft Planungssicherheit für alle.
Konkret: Bis zum 1. September suchen wir 10 Gründungsmitglieder – Medienhäuser, Unternehmen, Behörden. Der Mitgliedsbeitrag von 700 € im Monat enthält Weiterentwicklung und Hosting.
Wir führen den Aufruf offen: Wer angesprochen ist und wie der Stand ist, steht öffentlich auf der Seite.
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A anderslund@expressional.social shared this topic